Übermorgen geht es für mich zum ersten Mal in meinem Leben raus aus Europa! Ich werde von Samstag bis zum 15. August in Manila auf den Philippinen in einem Kinderheim arbeiten (für alle, die das bisher noch nicht wussten ;) )
Zuallererst freue ich mich darauf, Lena nach gut siebeneinhalb Monaten wieder zu sehen! Es ist einfach unglaublich, dass jetzt der Tag schon fast da ist, nach dem wir uns schon so lange sehnen.
Ich bin sehr gespannt, was ich auf den Philippinen alles erleben werde. Die vergangene Zeit in Lüdenscheid war sehr gut, ich hatte viele gute Gespräche und habe wunderbare Menschen kennengelernt! Außerdem haben die Berichte von der Arbeit in Manila meine Vorfreude und Begeisterung richtig geweckt - ich freue mich einfach darauf, den Kindern ein "Kuya" zu sein. Das ist das philippinische Wort für "großer Bruder", das man aber auch als Anrede außerhalb der Familie gebraucht (sofern der andere älter als man selbst ist). So zumindest hab ich das bis jetzt verstanden ;)
Ich werde mich dann von den Philippinen wieder melden, machts gut!
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
(2. Korinther 13,13)
Mittwoch, 27. Februar 2013
Dienstag, 12. Februar 2013
Ein kurzer Überblick
Puuh,
ist es jetzt schon lange her, seit ich mal was geschrieben habe...
Entschuldigung an alle, die vergebens meinen Blog aufgerufen haben!
In
den letzten Wochen ist viel passiert. Eine Woche vor
Weihnachten war Papa da und wir haben das Wochenende zusammen verbracht, was
echt schön war. Wir waren unter anderem in einem Pub, um Fußball zu
schauen und Bier zu trinken - typisch englisch - und hatten auch ein
"Full English Breakfast", das aus Würstchen, gebratenem Schinken, Toast,
Butter, Spiegelei, Bohnen, Kartoffelrösti und eventuell etwas anderem
bestand, das ich vergessen habe. War auf jeden Fall sehr gut!
Weihnachten
haben wir in unserem Haus gefeiert. Wir hatten einige Gäste - Freunde
aus Deutschland und ein paar Leute aus England, die wahrscheinlich zum
ersten Mal auch schon am 24. gefeiert haben (in England ist der 25. das
"Hauptweihnachtsfest"). Entgegen der Erwartungen hatten wir ein angemessenes Weihnachtsessen - 3,5 Kilo Schweinebraten, Spätzle, Soße und
Rosenkohl.
Nach Weihnachten hatten wir noch fast zwei Wochen frei, die wir in England bleibenden Schüler gemeinsam verbracht haben. Es war eine total schöne Zeit - wir wurden von ein paar Leuten aus der Gemeinde zu ihnen nach Hause eingeladen, haben Sachen miteinander unternommen, haben an einem Tag alle drei "Herr der Ringe" angeschaut, sind auf einem Pferd geritten usw. Durch diese Zeit haben sich unsere Freundschaften auch nochmal sehr vertieft.
Am 4.Januar ging es dann nach Fuengirola (das ist bei Malaga). Wir waren dort bei einer (englischsprachigen) Gemeinde und haben Gottesdienste gestaltet, Andachten in einer christlichen Schule gehalten, Hauskreise besucht, verschiedene Treffen (z.B. Lobpreis oder Prophetie) organisiert und hatten nebenbei noch viel Spaß. Natürlich haben wir den Strand und die mit bis zu 20°C für Januar sehr angenehmen Temperaturen auch genossen. Und Gott hat auch Großes gewirkt! Wir haben zum Beispiel für eine durch einen Schlaganfall erblindete Frau gebetet und danach konnte sie wieder Formen und Farben erkennen. In den Tagen, in denen wir dort waren, hat sich ihre Sicht stetig verbessert. Zum Schluss konnte sie zwar nicht perfekt sehen, aber es war trotzdem sehr schön zu sehen, was Gott in ihr bewirkt hat. Insgesamt war die Gemeinde dort sehr ermutigt durch unseren Einsatz und viele haben uns gesagt, dass sie es sehr genossen haben, dass wir da waren.
Nachdem wir aus Spanien zurückgekehrt waren, hatten wir nur noch ein bisschen mehr als eine Woche in England, die echt schnell vorüberging. Am Sonntagabend, 27.1., bin ich dann mit Benni mit dem Zug von Manchester losgefahren. Zuerst ging es nach London, wo wir die Nacht im Starbucks verbracht haben. Von dort aus weiter nach Brüssel, dann über Köln nach Stuttgart, wo es das große Wiedersehen mit unseren Eltern gab :) Es war ein sehr schönes Gefühl, wieder in Deutschland zu sein.
Allerdings war ich nur eine Woche zu Hause...ich hab viel gutes Essen genossen (Linsen mit Spätzle oder Rindsrouladen), mich mit Freunden getroffen, einen riesigen Stapel Post durchgeguckt, Sachen erledigt usw. Am Wochenende kam dann sogar Tabea von Mailand und wir haben den ganzen Samstag miteinander verbracht...endlich mal wieder zusammen spielen und einfach die Familiengemeinschaft genießen.
Jetzt bin ich seit gut einer Woche in Lüdenscheid bei der FCJG, weil ich mit Help International (das ist der Missionszweig der FCJG) nach Manila auf den Philippinen gehe und deshalb hier eine Vorbereitungszeit mache. Ich genieße die Gemeinschaft hier sehr und freue mich, viel Zeit zu haben, zu lesen, Zeit mit Gott zu verbringen usw.
Außerdem wächst die Vorfreude und Aufregung in Bezug auf die Philippinen - nur noch gut zwei Wochen, bis ich fliege! Ich freue mich natürlich zuallererst auf Lena, aber auch auf das neue Land, die Erfahrung, in einer mir fremden Kultur zu leben, die Arbeit mit den Kindern, das andere Umfeld und Klima usw.
From glory to glory - von Herrlichkeit zu Herrlichkeit - das kann ich wirklich bestätigen! Es ist nicht so, dass ich der Zeit in England sehr nachtrauere oder Angst vor der Zeit auf den Philippinen habe....die Zeit in England war sehr wertvoll, es war wunderbar, aber jetzt kommt etwas Neues und Gott hat so viel Gutes für mich vorbereitet. Und ich freue mich darauf, das zu erleben und in seine Fülle einzutauchen, ihn jeden Tag besser kennenzulernen und mehr und mehr zu wissen, wie sehr er mich liebt und was er von mir denkt!
Ein ganz normaler Tag in Spanien :D
Das ist eine spanische Spezialität - Chocolate con Churros. Heiße Schokolade mit frittierten "Teigwürstchen", die in die Schokolade getunkt werden.
Unsere erste Begegnung mit der spanischen Sonne.
Das war jetzt nur ein sehr kurzer Überblick über die letzten Wochen...es ist so viel mehr passiert - vor allem in Spanien - als ich hier erzählt habe. Also wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt mir einfach!
Dienstag, 27. November 2012
Perth, Scotland
Jetzt bin ich zurück in
England. Schottland war gut! Es war relativ kalt dort (nicht wirklich
kalt, also ungefähr die selbe Temperatur wie in Deutschland zu
dieser Jahreszeit, aber wenn man englische Temperaturen gewöhnt ist,
war es kalt) und wir hatten eine richtig gute Zeit.
Am Donnerstagabend hatten
wir ein erstes Treffen mit Leuten aus der Gemeinde. Wir hatten ein
bisschen Lobpreis und haben erzählt, was wir machen wollen. Außerdem
haben wir für Leute gebetet und zwei wurden geheilt; einer hatte
Schmerzen in der Schulter und konnte deshalb seinen Arm nicht heben.
Nachdem jemand für ihn gebetet hat, konnte er ihn schwingen und
hatte keine Schmerzen mehr. Eine andere Frau hatte einen Tennisarm
und wurde auch geheilt - Halleluja!
Am Freitag waren wir
morgens in der Innenstadt von Perth und haben mit Leuten geredet und
gefragt, ob wir für sie beten können (z.B. für Heilung). Das war
ganz gut, aber es ist nicht wirklich etwas passiert.
Am Samstag waren wir den
ganzen Tag in der Stadt; morgens haben wir Geld bekommen und konnten
Sachen kaufen, um Leuten eine Freude zu bereiten. Wir haben Rosen
verschenkt und den Frauen (eine Rose für einen Mann wäre irgendwie
komisch gewesen) gesagt, dass sie wertvoll und wunderbar sind. Da
haben sich viele sehr gefreut, manche haben komischerweise auch
abgelehnt. Am Nachmittag waren wir wieder in der Fußgängerzone,
haben Musik gemacht und "Free hugs" und "Free Healing"
angeboten. Da kommt man sich teilweise ziemlich komisch vor, aber es
war gut :) Ian hat für zwei Mädels gebetet, die eine wurde komplett
von Knieschmerzen - weswegen sie eigentlich eine Operation gebraucht
hätte - geheilt, und die andere von Schmerzen im Finger. So gut!
Außerdem haben wir eine Gruppe von Mädels getroffen und sie zum
Gottesdienst am Sonntag eingeladen. Und sie sind gekommen! Das war
ziemlich cool, sie waren nämlich relativ erstaunt, wie ein
Gottesdienst auch aussehen kann - nicht langweilig und man musste
auch nicht mucksmäuschenstill sein (so waren sie es gewohnt). Sie
sind noch zum Mittagessen geblieben und wir haben lang mit ihnen
reden können. Sie haben sogar mit den Pastoren geredet und ich
hoffe, dass sie nicht das letzte Mal im Gottesdienst waren.
Am Abend zuvor, also
Samstag, haben wir für eine Frau aus der Gemeinde gebetet, die seit
sechs Monaten einen Tinitus hatte, und sie wurde geheilt! Wir haben
das Timo (dem Leiter der Schule, der aber nicht in Schottland dabei
war) erzählt. Er war am Sonntagabend bei einem Gottesdienst und hat
diese Tinitus-Heilung erzählt und gefragt, ob jemand einen Tinitus
hat. Sie haben für zwei Männer gebetet, und beide wurden geheilt.
Der eine hatte seit acht und der andere seit drei Jahren einen
Tinitus. Das ist so genial! Irgendwie liegt Kraft im Zeugnisgeben,
der Glaube in einem wird gestärkt, wenn man hört, dass jemand
geheilt wurde, und deshalb hat man dann den Mut, auch für die
Krankheit zu beten. Also wenn ihr einen Tinitus habt oder jemanden
kennt, der darunter leidet, betet dafür!
Das wars von meiner Zeit
in Schottland - leider habe ich nicht viel von der Landschaft
gesehen, aber stattdessen viele geniale Dinge!
Mittwoch, 21. November 2012
Porridge :)
Porridge ist gut! Wusstet
ihr das? Und es klingt außerdem viel besser als "Haferschleim".
Die letzten Tage waren
relativ ruhig, wir haben ne ganze Menge gezockt, was wir vielleicht
reduzieren sollten. Aber es war richtig cool, mal wieder was zu
spielen. Zu Hause hab ich ja ziemlich viel gespielt, also ich meine
Karten- und Brettspiele und so. Das ist hier nicht der Fall, wir
spielen nur manchmal Skat zusammen. Natürlich ist ein Computerspiel
nochmal ein bisschen anders, aber es war trotzdem gut.
Morgen gehen wir nach
Perth - leider nicht das in Australien, sondern das in Schottland.
Ist aber trotzdem genial! Wir bleiben bis Sonntag und machen dort ein
paar Aktionen auf der Straße, wollen für Leute beten, mit ihnen
reden und ihnen zeigen, dass Gott sie liebt. Außerdem gestalten wir
den Gottesdienst am Sonntag in der Gemeinde, die unsere
"Kontaktgemeinde" ist. Ich freue mich schon sehr drauf,
eine andere Landschaft, ein anderes Land und eine etwas andere Kultur
zu sehen.
Letzte Woche musste jeder
eine kleine Predigt vorbereiten und auch halten, als Vorbereitung für
den Sonntag in Perth (da wird jemand von uns Schülern predigen). Das
hat ziemlich gut geklappt, nur englisch zu reden und ein bisschen
aufgeregt sein ist nicht die optimale Kombination. Aber
nichtsdestoweniger hat es erstaunlich gut geklappt :)
Mehr gibt es jetzt
eigentlich nicht zu sagen. Wenn ihr wollt, betet doch für die Zeit
in Perth, dass wir eine gute Zeit haben, vielen Menschen begegnen und
sie segnen können und dass unsere Gruppe gut harmoniert.
Ich lass dann nächste
Woche mal wieder was von mir hören, mit vermutlich wunderbaren
Erlebnissen aus Schottland.
Donnerstag, 15. November 2012
Ganz viel Verschiedenes :)
Hallo liebe Blogleser :)
puuh, jetzt ist es schon ganz schön
lange her, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Tut mir leid!
Die letzte Zeit war einiges los - wir
hatten über einen Zeitraum von 1 1/2 Wochen wechselnden Besuch und
danach sind wir zu einer Partners-in-Harvest-Konferenz nach Hemel
(westlich von London) gefahren.
Besuch zu haben war echt schön; ich
habe viele coole Leute kennengelernt und wir haben einiges gemacht.
Zum Beispiel waren wir bei einer Open-Mic-Night in einem Pub, waren
in Manchester, haben zusammen gekocht, hatten an einem Abend fast 20
Leute im Haus und hatten ein geniales Sonntagsfrühstück mit
Pfannkuchen, Rührei, Toast, Baguette, Erdnussbutter, gutem Kaffee,
stewed apples (ähnlich wie Apfelmus, man kocht die Äpfel mit ein
bisschen Wasser, Zucker und Zimt) und vielen anderen guten Sachen.
Eigentlich haben nur noch Brezeln gefehlt.
Ein paar Tage war auch ein Freund von
Benni da, der zur Zeit auch in England ist und für Pais Project
arbeitet. Er hat uns gezeigt, dass man mit einem PC ein WLAN-Netzwerk
erstellen kann und so haben wir zu dritt Call Of Duty gespielt - was
richtig genial war und saumäßig Spaß gemacht hat. Und die
Entdeckung ist auch jetzt noch sehr nützlich, weil Benni und ich hin
und wieder einfach zu zweit spielen.
Als alle Besucher wieder weg waren,
sind wir zu der Konferenz nach Hemel gefahren. Das war echt gut, ein
Minibus voller Leute und es war unser erster größerer Trip. Wir
haben im Travelodge geschlafen, das war einfach, aber ausreichend.
Die Konferenz an sich war sehr gut, es waren viel Leiter von
Gemeinden und Organisationen da und es war schön, einander
kennenzulernen und sich auszutauschen.
Diese Woche war Phil Drysdale bei uns
in der Schule, und es war sehr gut! Er hat sehr viel über Gnade, das
Gesetz und Rechtschaffenheit gesagt und aufgezeigt, wo wir oft Lügen
glauben. Einen genialen Gedanken fand ich, dass Gott, als er den
Menschen gemacht hat, gewusst hat, dass er selbst ein Mensch werden
wird. Also hat er den Menschen so gut gemacht, dass er durch ihn
völlig Gott sein kann - Jesus Christus! Das ist eine wunderbare
Erkenntnis!
Im Rahmen der Schule lesen wir auch
einige Bücher, das letzte war "When Heaven Invades Earth"
von Bill Johnson - ein sehr, sehr gutes Buch. Auf Deutsch heißt es
"Und Der Himmel Bricht Herein". Kann ich nur empfehlen!
Mama hat mir schon einige Päckchen
geschickt, mit Knorr Hüttenschmaus (sehr praktisch für die
Mittagspause), vielen Süßigkeiten und vielen anderen guten Sachen.
Neulich kam auch ein Pfund Kaffee mit - da hab ich mir gleich einen
Kaffeedrücker gekauft und muss jetzt nicht mehr Instant Kaffee
trinken! Juhu!
Wir machen in der Regel einmal pro
Woche ein Video, in dem wir berichten, was uns in dieser Woche bewegt
hat, was wir erlebt haben usw. Hier der Link:
http://www.idestiny.org.uk/6-0-Media.html
Donnerstag, 18. Oktober 2012
The Lake District
Sed fugit interea fugit irreparabile
tempus!
Die Zeit vergeht wirklich schnell -
seit meinem letzten Post sind schon wieder 1 1/2 Wochen vergangen.
Letzte Woche am Montag waren wir bei "Glory in the pub" in
Lincoln. Das war richtig gut, schon die Fahrt war witzig (im Minibus
deutsche Kinderlieder singen) und schön (die Hügel von Yorkshire).
Als wir dann dort waren, hab ich mein
erstes Guinness getrunken und es war nicht schlecht, für meinen
Geschmack allerdings zu wenig Kohlensäure und ein bisschen bitter -
aber das ist bei einem Guinness ja auch zu erwarten.
Die Veranstaltung selbst bestand aus
Lobpreis, Predigt und wieder Lobpreis. Der Heilige Geist war mächtig
am Wirken und ich habe es echt genossen.
Am Dienstag und am Mittwoch hatten wir
dann frei, weil wir am Montag erst um halb zwei zu Hause waren. Den
Dienstag haben wir zur Erholung und verschiedenen anderen Sachen
genutzt und am Mittwoch haben wir einen Ausflug in den Lake District
gemacht:
Der Donnerstag war ein wunderbarer Tag:
Morgens während des Lobpreises wurden plötzlich meine Hände ganz
warm und ich hatte den Eindruck, dass durch meine Hände jemand
geheilt wird. Also war ich schon mal ziemlich gespannt, was sich
ergeben würde. In einer Pause hat dann eine Mitschülerin von mir
ihr Bein so komisch durchgestreckt und ich hab gefragt, ob sie
Schmerzen hat. Sie meinte: "Ja, im Knie." Ich war schon ein
bisschen aufgeregt und hab für sie gebetet. Es war nur ein kurzes
Gebet, ungefähr: "Jesus, I thank you for healing. I command
every pain in this knee to go out in Jesus´ name. Be healed in
Jesus´ name." Und die Schmerzen waren weg! Sie hat gesagt, sie
habe auch noch an einem Halswirbel ziemlich starke Schmerzen, also
habe ich auch dafür noch gebetet. Und auch dort wurde sie geheilt.
Sie hatte zwar danach immer noch leichte Schmerzen auf der einen
Seite des Wirbels, aber die starken Schmerzen auf der anderen Seite
waren weg :)
Ich will euch echt ermutigen, für
Heilung zu beten und nicht ängstlich zu sein, dass es nicht klappt.
"Durch seine Wunden seid ihr heil geworden." (1. Petrus 2,
24b) Jesus hat unsere Heilung am Kreuz erkauft! Wenn jemand nicht
geheilt wird, dann haben wir nichts falsch gemacht. Wir haben unsere
Aufgabe erfüllt - für Kranke zu beten - und der Rest liegt in
Gottes Hand.
Probiert es aus und erzählt, was ihr
erlebt :)
Freitag, 5. Oktober 2012
Englische (oder britische?) Besonderheiten
So, jetzt möchte ich mal ein paar Besonderheiten des täglichen englischen/britischen Lebens hier teilen. Da kommt schon die erste Schwierigkeit auf, weil ich nie weiß, ob die Leute, die Häuser und ALLES hier englisch oder britisch ist. Ich sag mal englisch, mal britisch - ich glaub, das einzige Problem ist, wenn man einen Schotten, Waliser oder Iren, der hier lebt, "englisch" nennt. Aber genau weiß ich es noch nicht.
Zu den Dingen, die hier anders sind (ich schreibe bewusst anders, weil ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn ich Dinge immer als "besser" oder "schlechter" als in Deutschland ansehe und somit permanent vergleiche):
Zu den Dingen, die hier anders sind (ich schreibe bewusst anders, weil ich glaube, dass es nicht gut ist, wenn ich Dinge immer als "besser" oder "schlechter" als in Deutschland ansehe und somit permanent vergleiche):
- Die Autos fahren links (kaum zu glauben, oder?); daran hab ich mich aber mittlerweile gewöhnt und hab auch schon aktiv (als Fahrradfahrer) im Straßenverkehr teilgenommen und lebe noch :)
- Die Milch trinkt man hier aus Kanistern, und zwar aus großen (bis zu 6 Pints, ein Pint=0,568 Liter)
- Fußgänger gehen bei Rot über die Ampel, solange kein Auto kommt. Dieses Verhalten haben meine Kumpanen und ich teilweise adaptiert, teilweise nicht.
- Fast alle Läden (sogar Frisöre etc.) haben sonntags offen, dafür nicht so lang unter der Woche (viele nur bis halb sechs)
- Die Straßen sind eben, sogar wenn ich zum Joggen raus aus dem Wohngebiet und rein in die Natur gehe - alles flach! Die Abwesenheit jeglicher Erhebungen gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut - aber am Sonntag war ich mit Ian im Peak District (ca. eine halbe Autostunde von Sale) zum Laufen - das war genial. Endlich hab ich mal englische Hügel gesehen, genau wie man sich die englische Landschaft vorstellt. Und überall waren Schafe, aber nicht wie in Deutschland in großen Herden, sondern einfach über die Landschaft verteilt - hier zwei Schafe, dort drei usw. Und es war bis auf den Weg alles eingezäunt, mit ziemlich coolen Steinmauern. Insgesamt hab ich das sehr genossen und meine Seele konnte aufatmen :)
- Eine Pizza vom Pizzaservice kostet 10 Pfund!
- Man kann Medikamente im Aldi kaufen - da steht das Ibuprofen neben dem Klopapier oder so! Das ist ein bisschen verrückt.
Vermutlich hab ich ein paar Sachen vergessen, aber das macht ja nix.
Liebe Grüße und Gottes Segen euch allen!
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