Dienstag, 27. November 2012

Perth, Scotland

Jetzt bin ich zurück in England. Schottland war gut! Es war relativ kalt dort (nicht wirklich kalt, also ungefähr die selbe Temperatur wie in Deutschland zu dieser Jahreszeit, aber wenn man englische Temperaturen gewöhnt ist, war es kalt) und wir hatten eine richtig gute Zeit.
Am Donnerstagabend hatten wir ein erstes Treffen mit Leuten aus der Gemeinde. Wir hatten ein bisschen Lobpreis und haben erzählt, was wir machen wollen. Außerdem haben wir für Leute gebetet und zwei wurden geheilt; einer hatte Schmerzen in der Schulter und konnte deshalb seinen Arm nicht heben. Nachdem jemand für ihn gebetet hat, konnte er ihn schwingen und hatte keine Schmerzen mehr. Eine andere Frau hatte einen Tennisarm und wurde auch geheilt - Halleluja!
Am Freitag waren wir morgens in der Innenstadt von Perth und haben mit Leuten geredet und gefragt, ob wir für sie beten können (z.B. für Heilung). Das war ganz gut, aber es ist nicht wirklich etwas passiert.
Am Samstag waren wir den ganzen Tag in der Stadt; morgens haben wir Geld bekommen und konnten Sachen kaufen, um Leuten eine Freude zu bereiten. Wir haben Rosen verschenkt und den Frauen (eine Rose für einen Mann wäre irgendwie komisch gewesen) gesagt, dass sie wertvoll und wunderbar sind. Da haben sich viele sehr gefreut, manche haben komischerweise auch abgelehnt. Am Nachmittag waren wir wieder in der Fußgängerzone, haben Musik gemacht und "Free hugs" und "Free Healing" angeboten. Da kommt man sich teilweise ziemlich komisch vor, aber es war gut :) Ian hat für zwei Mädels gebetet, die eine wurde komplett von Knieschmerzen - weswegen sie eigentlich eine Operation gebraucht hätte - geheilt, und die andere von Schmerzen im Finger. So gut! Außerdem haben wir eine Gruppe von Mädels getroffen und sie zum Gottesdienst am Sonntag eingeladen. Und sie sind gekommen! Das war ziemlich cool, sie waren nämlich relativ erstaunt, wie ein Gottesdienst auch aussehen kann - nicht langweilig und man musste auch nicht mucksmäuschenstill sein (so waren sie es gewohnt). Sie sind noch zum Mittagessen geblieben und wir haben lang mit ihnen reden können. Sie haben sogar mit den Pastoren geredet und ich hoffe, dass sie nicht das letzte Mal im Gottesdienst waren.
Am Abend zuvor, also Samstag, haben wir für eine Frau aus der Gemeinde gebetet, die seit sechs Monaten einen Tinitus hatte, und sie wurde geheilt! Wir haben das Timo (dem Leiter der Schule, der aber nicht in Schottland dabei war) erzählt. Er war am Sonntagabend bei einem Gottesdienst und hat diese Tinitus-Heilung erzählt und gefragt, ob jemand einen Tinitus hat. Sie haben für zwei Männer gebetet, und beide wurden geheilt. Der eine hatte seit acht und der andere seit drei Jahren einen Tinitus. Das ist so genial! Irgendwie liegt Kraft im Zeugnisgeben, der Glaube in einem wird gestärkt, wenn man hört, dass jemand geheilt wurde, und deshalb hat man dann den Mut, auch für die Krankheit zu beten. Also wenn ihr einen Tinitus habt oder jemanden kennt, der darunter leidet, betet dafür!
Das wars von meiner Zeit in Schottland - leider habe ich nicht viel von der Landschaft gesehen, aber stattdessen viele geniale Dinge!

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