Jetzt bin ich zurück in
England. Schottland war gut! Es war relativ kalt dort (nicht wirklich
kalt, also ungefähr die selbe Temperatur wie in Deutschland zu
dieser Jahreszeit, aber wenn man englische Temperaturen gewöhnt ist,
war es kalt) und wir hatten eine richtig gute Zeit.
Am Donnerstagabend hatten
wir ein erstes Treffen mit Leuten aus der Gemeinde. Wir hatten ein
bisschen Lobpreis und haben erzählt, was wir machen wollen. Außerdem
haben wir für Leute gebetet und zwei wurden geheilt; einer hatte
Schmerzen in der Schulter und konnte deshalb seinen Arm nicht heben.
Nachdem jemand für ihn gebetet hat, konnte er ihn schwingen und
hatte keine Schmerzen mehr. Eine andere Frau hatte einen Tennisarm
und wurde auch geheilt - Halleluja!
Am Freitag waren wir
morgens in der Innenstadt von Perth und haben mit Leuten geredet und
gefragt, ob wir für sie beten können (z.B. für Heilung). Das war
ganz gut, aber es ist nicht wirklich etwas passiert.
Am Samstag waren wir den
ganzen Tag in der Stadt; morgens haben wir Geld bekommen und konnten
Sachen kaufen, um Leuten eine Freude zu bereiten. Wir haben Rosen
verschenkt und den Frauen (eine Rose für einen Mann wäre irgendwie
komisch gewesen) gesagt, dass sie wertvoll und wunderbar sind. Da
haben sich viele sehr gefreut, manche haben komischerweise auch
abgelehnt. Am Nachmittag waren wir wieder in der Fußgängerzone,
haben Musik gemacht und "Free hugs" und "Free Healing"
angeboten. Da kommt man sich teilweise ziemlich komisch vor, aber es
war gut :) Ian hat für zwei Mädels gebetet, die eine wurde komplett
von Knieschmerzen - weswegen sie eigentlich eine Operation gebraucht
hätte - geheilt, und die andere von Schmerzen im Finger. So gut!
Außerdem haben wir eine Gruppe von Mädels getroffen und sie zum
Gottesdienst am Sonntag eingeladen. Und sie sind gekommen! Das war
ziemlich cool, sie waren nämlich relativ erstaunt, wie ein
Gottesdienst auch aussehen kann - nicht langweilig und man musste
auch nicht mucksmäuschenstill sein (so waren sie es gewohnt). Sie
sind noch zum Mittagessen geblieben und wir haben lang mit ihnen
reden können. Sie haben sogar mit den Pastoren geredet und ich
hoffe, dass sie nicht das letzte Mal im Gottesdienst waren.
Am Abend zuvor, also
Samstag, haben wir für eine Frau aus der Gemeinde gebetet, die seit
sechs Monaten einen Tinitus hatte, und sie wurde geheilt! Wir haben
das Timo (dem Leiter der Schule, der aber nicht in Schottland dabei
war) erzählt. Er war am Sonntagabend bei einem Gottesdienst und hat
diese Tinitus-Heilung erzählt und gefragt, ob jemand einen Tinitus
hat. Sie haben für zwei Männer gebetet, und beide wurden geheilt.
Der eine hatte seit acht und der andere seit drei Jahren einen
Tinitus. Das ist so genial! Irgendwie liegt Kraft im Zeugnisgeben,
der Glaube in einem wird gestärkt, wenn man hört, dass jemand
geheilt wurde, und deshalb hat man dann den Mut, auch für die
Krankheit zu beten. Also wenn ihr einen Tinitus habt oder jemanden
kennt, der darunter leidet, betet dafür!
Das wars von meiner Zeit
in Schottland - leider habe ich nicht viel von der Landschaft
gesehen, aber stattdessen viele geniale Dinge!
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